Tag
Seltsames Gefühl aus dem Büro zu gehen, wenn es draußen noch hell ist. Im positiven Sinn.
Seltsames Gefühl aus dem Büro zu gehen, wenn es draußen noch hell ist. Im positiven Sinn.
Folgende Zeichnungen entstanden in einer Schulung zum Thema „Projektmanagement”. Der Titel war dann auch das einzige, was die ursprüngliche Intention der Veranstaltung vermittelte…
Es gibt Tage, die sollte es besser nie gegeben haben. Gestern war nicht ein solcher Tag. Es war ein Tag, der einen zum Nachdenken anregt. Nachdenken über alles, über Gott und die Welt. Wobei, das mit dem Gott ist né Glaubensfrage, das sollen andere übernehmen. Ich grüble über die Welt, die Welt und ihre Bewohner. Grübeln über Mensch und die Welt.
Sehr philosophisch soll das hier aber nicht werden. Andere Leute würden sich an diesem Freitag Abend oder Samstag Morgen 1, 2, 4, 20 Bier vernichten. Man könnte sich auch überlegen, ob es sich nicht doch lohnen würde, zu einem ignoranten Dreckssack zu mutieren. Ich bevorzuge letztere Idee. Wenn ich mir die letzten Jahre anschauen, frage ich mich: warum bin ich, wie ich bin? Ich bin ich, also bin ich. Recht eindeutig, straightforward auf Neudeutsch. Dass ich privat nun ein Idiot bin, zumindest was den die Gutgläubigkeit und den Selbstschutz angeht, ist ja bekannt. Noch mehr Blauäugigkeit und der schöné Graustich meiner Iriden würde verängstigt fliehen. Iriden soll die Mehrzahl von Iris sein. Nunja, dann glaube ich das eben auch noch. Meine Blauäugigkeit war schon hart am Limit. Man kann nie wissen, wer Freund, wer eher Feind ist. Ich war beides, mit einer sehr starken Betonung auf war.
Im Beruf wird man noch viel häufiger und hemmungsloser für dumm verkauft, verarscht. Nur um eine vorteilhaftere Position zu erringen? Um besser dazustehen? Um mehr Geld zu bekommen oder weniger ausgeben zu müssen? Das letzte Ereignis, die mich nachhaltig geprägt hat, ist nun auch schon paar paar Jahre her. Kasseler Zeiten.
Wenn eine offensichtlich langsam schaltende Person wie ich schon wieder und nach längerer Zeit feststellen muss, sich deutlich unter Wert verkauft zu haben. Ich frage mich, ob Ehrlichkeit und Vertrauen wirklich angebracht sind, wenn man sich mit anderen Menschen abgibt. Man sollte alles hinterfragen und immer darauf achten, das Optimum für sich zu erreichen. Sonst kommt man unter die Räder und wird verarscht. Man will und sollte am Ende ja nicht als Vollidiot dastehen.
Ein ONS ist wie ins Kino gehen: nett und schnell vorbei.
Heute in einer Unterhaltung:
Schade, dass man nicht auf Vorrat essen kann, so wie ein Kamel Wasser speichert.
Als ich auf dem Rückweg von der Mensa zum Büro einen meiner Kollegen einholte, sah ich das wahnsinnig leckere Abendessen in einer Styropor-Box (Vorsicht: Ironie), das er sich gekauft hatte. Die dann folgende Unterhalten ist einen kleinen Blog-Eintrag wert:
phbaer: „What’s this? It looks … well, ready.”
up: „That’s something with curry… Hunchen curry. For dinner.”
phbaer: „Well, try to cook yourself, would be far better :)”
Daraufhin äußerte er sich recht empört:
up: „I don’t cook, I’m a man!”
Dann hat er noch irgendwas mit „marry me” nachgeschoben, das habe ich dann aber nicht mehr verstenden.
Gut, ich darf zur Zeit ja eigentlich nichts sagen… meine Ernährungsgewohnheiten sind hier ja teilweise zu erlesen, trotzdem war die Unterhaltung lustig :)