Kasseler Einfallsreichtum
Man staunt ja immer wieder über den recht ausgeprägten Kasseler Einfallsreichtum. So auch ich heute auf dem Weg ins Büro. Ich begnete einer jungen Frau, die ihren kleinen Hund ausführte. Als sich dieser etwas weiter von seinem Frauchen entfernte, beorderte sie ihn lautstark wieder zu sich. Eigentlich erwartet man in solchen Fällen dann Hundenamen wie Bello, Fritz oder von mir aus auch gern Günther. Doch irgendwie kam dieses Frauchen auf die Idee, ihren kleinen Liebling Gutfried zu nennen, was bei mir als Fleisch– und Wurstliebhaber die übelsten Assoziationen hervorrief, aber auch ein dickes, erstauntes Grinsen auf die Backen zauberte.
