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Frische, akademische Geistesblitze … nicht nur, aber meist sinnfrei

Betriebs­aus­flug

Am 30.10.2005 um 14:32 meinte kobotroll sagen zu müssen:

Am Frei­tag raff­ten sich alle Mit­ar­bei­ter unse­rer Abtei­lung unter der Füh­rung unse­res Chefs auf, um dem Informatiker-Dasein auch etwas Kul­tur und fri­sche Luft ein­zu­hau­chen. Es war ein rich­tig net­ter Tag mit etwas Wan­dern, der Besich­ti­gung von Kas­se­ler Sehens­wür­dig­kei­ten, lecke­rem Mit­tag­es­sen und abschlie­ßen­dem Kegeln. Natür­lich konn­ten sich man­che hel­len Geis­ter nicht zurück­hal­ten, ihre Rede­wen­dun­gen zum Bes­ten zu geben.

Dis­kus­sion über Bus­ver­bin­dun­gen
Säch­si­cher Mit­bür­ger: „Die müs­sen ja zwangs­weise auch in die andere Rich­tung fah­ren .…, sonst wür­den sich die Busse ja an einem Ende aggregieren!”

Car­men macht ein Foto von Kobo­troll und Zkar
Car­men (zu Kobo­troll): „Das Bild löschen wir bes­ser, da sieht dein Ran­zen zu fett aus!”

Säch­si­scher Mit­bür­ger schaut ver­wun­dert auf einen PGP Fin­ger­print
Säch­si­scher Mit­bür­ger: „So viele Hexa­de­zi­male Zahlen!”

An der Straße stand ein bil­li­ger Stra­ßen­pfos­ten
Chef: „Das ist wohl die Light-Version!„
Gum­mi­bär: „Darum heisst das auch Leitpfosten!”

Fest­stel­lung am Nachmittag

Am 27.10.2005 um 17:04 meinte phbaer sagen zu müssen:

Säch­si­scher Mit­bür­ger zu Jochen
„Ach ja. Sag’ mal. Né Phy­si­ke­rin. Das ist sowas wie du, nur né Frau.”

Jochen sagt…

Am 27.10.2005 um 11:47 meinte phbaer sagen zu müssen:

Jochen: „Mein Hut der hat drei Ecken. Ja, genauso wie eure Robo­ter! Sam­melt ihr Texte für euren Blog?”

Herbst

Am 20.10.2005 um 19:33 meinte kobotroll sagen zu müssen:

im Auto, phbaer schaut nach­denk­lich aus dem Fens­ter
phbaer: „Der Herbst ist eigent­lich gar nicht so schlecht, da kann sogar der Kobo­troll die Farbe der Blät­ter erkennen!”

Kas­se­ler Einfallsreichtum

Am 20.10.2005 um 10:23 meinte kobotroll sagen zu müssen:

Man staunt ja immer wie­der über den recht aus­ge­präg­ten Kas­se­ler Ein­falls­reich­tum. So auch ich heute auf dem Weg ins Büro. Ich begnete einer jun­gen Frau, die ihren klei­nen Hund aus­führte. Als sich die­ser etwas wei­ter von sei­nem Frau­chen ent­fernte, beor­derte sie ihn laut­stark wie­der zu sich. Eigent­lich erwar­tet man in sol­chen Fäl­len dann Hun­de­na­men wie Bello, Fritz oder von mir aus auch gern Gün­ther. Doch irgend­wie kam die­ses Frau­chen auf die Idee, ihren klei­nen Lieb­ling Gut­fried zu nen­nen, was bei mir als Fleisch– und Wurst­lieb­ha­ber die übels­ten Asso­zia­tio­nen her­vor­rief, aber auch ein dickes, erstaun­tes Grin­sen auf die Backen zauberte.

Was war deut­lich genug

Am 18.10.2005 um 11:55 meinte phbaer sagen zu müssen:

phbaer ist am Tip­pen, ver­sucht einen Satz zu for­mu­lie­ren…
Kobo­troll: „Halt, wart mal schnell! Ich will’s ähn­lich sagen, nur als Satz!”

In Kas­sel ist alles anders

Am 17.10.2005 um 09:37 meinte phbaer sagen zu müssen:

Es kommt vor, dass einem beim Vor­bei­lau­fen an einem Gebüsch selt­same Geruchs­schwa­den ent­ge­gen­we­hen. Hin und wie­der raschelt es in eben die­sen Sträu­chern, dann erschei­nen plötz­lich Igel, Kat­zen oder Hunde und lau­fen unbe­hel­ligt ihres Weges. Auch fin­det man auf dem Geh­weg immer wie­der kleine oder grö­ßere Häuf­chen, die sich, sofern es jemand ver­säumt hat auf den Weg zu ach­ten, lang­sam in ver­schie­dene Rich­tun­gen ver­lau­fen. Wird in Städ­ten jedoch auf die Sau­ber­keit geach­tet — ja, sol­che Städte gibt es wirk­lich –, sind sol­che Natur­phä­no­mene kaum mehr zu erleben.

In Kas­sel ist alles anders. Abge­se­hen davon, dass man bes­ser keine Grün­flä­che in der Stadt betritt, da sich sonst der Unter­grund im Schuh­pro­fil ver­kan­ten könnte, sind es hier nicht (nur) tie­ri­sche Über­reste, die sich so auf der Straße, der Wiese oder im Gebüsch fin­den. Nein, hier kann es auch pas­sie­ren, dass man mit­ten auf der Straße, auf den Stra­ßen­bahn­schie­nen oder eben in den besag­ten Gebü­schen auf Men­schen trifft, die spon­tan ver­su­chen sich eines gewis­sen Bal­lasts zu erleich­tern. Wie ich immer sage: Tiere sind auch nur Menschen.

Dass es aber auch Tiere nicht immer leit ist, ihre Umwelt zu ver­kraf­ten, zeigt fol­gen­des Foto:

Woh­nung

Am 16.10.2005 um 21:05 meinte phbaer sagen zu müssen:

Kobo­troll und ich lau­fen in Kas­sel City Down­town rum. Neben uns eine Bäcke­rei…
phbaer: „Sol­len wir uns noch was mit­neh­men?”
Kobo­troll: „Noe, ich hab’ noch was daheim … aeh, also in der Uni.”

Wal­lace and Gro­mit — oder: Hat das Ding einen Quietschmechanismus?

Am 16.10.2005 um 11:50 meinte phbaer sagen zu müssen:

Ges­tern waren wir mal wie­der im Kino. Ich war lange nicht mehr im Kino. Muss schon mehr als eine Woche her sein ;) Die Filme, die wir uns in letz­ter Zeit ange­se­hen haben, unter ande­rem Wäch­ter der Nacht, waren alle­samt ziem­lich schlecht. Von Wal­lace and Gro­mit haben wir uns dann auch etwas mehr erhofft. Wir wur­den nicht enttäuscht!

End­lich mal wie­der ein Film mit Vor­film! Ein wirk­lich net­ter, lus­ti­ger und ein­fach guter Vor­film mit vier schwarz-weißen Haupt­dar­stel­lern: den Pin­gui­nen aus Mada­gas­car. Schon die­ses Film­chen wäre die Kino­karte wert gewe­sen. Ein­fach lus­tig, sehr lus­tig! Ich sage nur: „Hat das Ding einen Quietschmechanismus?”

Zum Haupt­film kann ich auch nichts Schlech­tes sagen, ganz im Gegen­teil! Man kann ihn nicht mit den Fil­men ver­glei­chen, die momen­tan im Kino gezeigt wer­den. Es han­delt sich dabei ein­fach um eine andere Art Film. Die Fil­me­ma­cher geben sich offen­sicht­lich Mühe und ach­ten auf Details. Sie sind moti­viert und nicht nur auf schnel­les Geld aus. Die Pro­duk­tion des Film hat nicht umsonst über drei Jahre gedau­ert, wenn ich rich­tig infor­miert bin. In letz­ter Zeit fal­len mir immer wie­der sehr gute Filme auf, die nicht aus Hol­ly­wood kom­men. Kebab Con­nec­tion ist ein­Bei­spiel dafür. Hol­ly­wood ist ja auch nicht gerade ein Garant für gute Filme.

Sofern ein Film dann auch gut gemacht ist, nicht voll­stän­dig auf Pro­duct Pla­ce­ment auf­baut und man eine gewisse Begeis­te­rung der am Film Betei­lig­ten bemerkt, bin ich auch sehr wohl bereit, für den Film zu bezah­len. Im Kino sowieso, spä­ter dann aber viel­leicht auch auf DVD, sofern sich der Preis in Gren­zen hält. Wenn ich mir aber immer wie­der diese unzu­mut­bar blöd­sin­nige, dumme und ein­fach fal­sche Lob­by­wer­bung der Film­in­dus­trie im Kino, wie auch auf DVD anschauen muss, dann über­lege ich es mir zwei­mal, ob ich dafür wirk­lich Geld aus­ge­ben soll. Zumal ich mei­ner Ansicht nach für das Kino schon sehr viel, viel zu viel, Geld bezah­len muss. Bei DVDs sieht das nicht anders aus, eher noch viel schlim­mer. Wer ist bitte bereit, fuer einen Film 30 EUR zu bezah­len? Ich mit sicher­heit nicht. Mehr als maxi­mal 10 EUR ist mir kein Film wert. Vor allem wenn man bedenkt, dass man sich auch dort die Lod­dy­wer­bung anschauen muss und man in sei­nen Rech­ten, das Medium zu nut­zen, völ­lig unge­recht­fer­tigt beschränkt wird. Um einen Film ver­nün­figt anschauen zu kön­nen, muss man fast schon zu ille­ga­len Metho­den grei­fen. Ist es das, was diese Indus­trie will? Ok. Das erin­nert mich auch wie­der an ein Zitat eines Kol­le­gen: „Wann hat die Film– und Musik­in­dus­trie eigent­lich ihre Kun­den als Feinde erkannt?”.

Nur ein klei­ner Tipp an die Lob­byor­ga­ni­sa­tio­nen eben die­ser Indus­trie: Filme und Musik bil­li­ger machen (siehe iTu­nes!), dann sind die Men­schen bereit, dafür zu bezah­len! Den­ken zahlt sich aus — lei­der fehlt man­chen Men­schen dazu anschei­nend die Kapazität.

Jetzt habe ich mich schon wie­der auf­ge­regt. Nun gut. Als Ent­schä­di­gung: Geht ins Kino und schaut euch Wal­lace and Gro­mit an, es lohnt sich! Aus­ser­dem habe ich darin, wie ich ges­tern fest­stel­len musste, eine kleine jedoch bis­sige Nebenrolle :)

Aktiv leben

Am 16.10.2005 um 10:49 meinte phbaer sagen zu müssen:

(immer noch im Kino)
Säch­si­scher Mit­bür­ger: „Neu ist für mich alles nach dem Tag, als ich auf­ge­hört habe ein aktiv leben­der Mensch zu sein.”

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